Freitag, 24. Februar 2012

Sind wir nicht alle ein bisschen Krause?







Auf Facebook bat die Krawallmaus unlängst um dringende Unterstützung: „Auf vielfachen Wunsch wird es in Herrchenjahre 2 nun doch ein Krausekapitel geben. Im Fokus steht der ganz alltägliche Wahnsinn. Gelber Schlauch, grüne Ampel , blauer Hund, rote Mütze. Falls ihr diesem farbigen Murks eigene Leiden hinzufügen wollt, wäre jetzt die ideale Gelegenheit.“ 

Daraufhin kamen über 160 Kommentare. Ein Abgrund tiefer als der andere. Wir schalten nun live in das Kapitel „Sind wir nicht alle ein bisschen Krause?“, in dem die Toskanarunde beschließt, eine Hundeschule zu gründen. Wer seine geposteten Krausepeinlichkeiten lieber doch nicht mit seinem Klarnamen verbunden haben will, möge bitte kurz hupen.




„Sieben Mauersmileys habe ich bekommen“, sage ich. „Dabei war die Bemerkung, die ich gepostet habe, gar nicht so bescheuert."
„Was sind Mauersmileys?“, will Walter wissen.
„Knallrote, wütende Köpfchen, die im Gleichtakt mit der Stirn vor die Wand schlagen. Das tun die immer. Vierundzwanzig Stunden am Tag, sogar wenn man offline ist.“
„Das wäre mal ein Fall für den Arbeitsschutz“, sagt Peter.
„Smiley sollten in Foren sowieso verboten werden“, sagt Juppi. „Wer Smileys setzt, missbraucht kleine Wesen.“
„Am Montag rufe ich den Krause an“, sage ich. „Obwohl ich gar nicht will. Irgendwie langt‘s mir mit denen. Am Jaberg stand neulich ein umgebauter Krankenwagen mit der Aufschrift Hundisch lernen mit www.derleitwolf.de aus Rommerskirchen. Ohne Witz jetzt. Auf der Wiese haben Wiki und ich den Leitwolf dann entdeckt. Mit neun Schülern und vierzehn Hunden. Die machten alle Kssscht, hopsten breitbeinig um ihre Hunde herum und nahmen ihnen den Raum. Das sah sehr eigenartig aus. Außerdem hatten alle noch einen abgesägten, gelben Schlauch in der Hand und warfen ihn nach ihren Hunden. Irgendeiner hat mir am nächsten Tag erzählt, dass sei eine Schweizer Methode. Schlegel hieße der Erfinder. Kssschten und Schlauchwerfen scheint der neue Erziehungstrend zu sein. Man kann aber auch Ksssten und einen Ausfallschritt machen. Darüber gibt es ein Buch von einer Krause, die in Berlin mit dem Hund tanzt.“
„Ich glaube, Hundehalter haben alle einen Hau“, sagt Walter und gießt großzügig Betäubungsmittel in die Gläser.
„Mach ruhig voll“, sage ich. „Ich bin noch lange nicht fertig. Es gibt welche, die starren auf die Rute ihres Hundes. Wenn sie runterhängt, ist das ein Zeichen von Gesprächsbereitschaft. Dann darf kommuniziert werden. Und zwar im Ampelsystem! Grün ist freundlich. Gelb ist warnend. Rot ist Anschiss. Die nennen sich auch nicht mehr Hundebesitzer, sondern Piloten. Falls euch diese Farben nicht liegen, solltet ihr euch vielleicht mit dem Konzept Blauer Hund befassen. Damit bleibt ihr immer gelassen und sorgt für ein ausgeglichenes Wohlfühlbudget beim Hund.“
Meine hartgesottene Toskanarunde leidet zusehends. 
Juppi schnauft hörbar. 
„Hundeschule!“ sagt Peter. „Gestörte helfen Gestörten.“
Dabei habe ich ihnen noch kein einziges Wort von Nadin erzählt, der ein Krause empfohlen hat, stundenlang Schwarzbrot unter den Armen zu tragen und dann den Terrier damit zu füttern, damit der in Zukunft wisse, wo er hingehöre. Ergänzend solle sie, da sie Dominanzprobleme habe, in Zukunft gefälligst in Anwesenheit des Hundes Sex haben, weil sich aus Hundesicht nur die Alphas paaren dürfen.
Meine Freunde wissen auch nichts von Kerstin, die sich auf Anraten Krauses zwei Stunden täglich ihren Junghund an den Bauch leint, um die Bindung zu verstärken. Und schon gar nichts wissen sie von Claudia, die neben ihrem frei spielenden Welpen stehen und unaufhörlich spiiiiiielen und liiiieb quieken muss, damit der Hund merkt, wie sehr sie Anteil nimmt.
Nicht zu vergessen Franziska, die ihren Sechzigkilobrummer laut brüllend auf den Boden schmeißen soll, wenn er nicht hört. Vreni hingegen wird nahegelegt, mit ihrem um sich schnappenden Mischling acht Wochen lang ein antitraumatisches Maulkorbtraining zu absolvieren. Der Gipfel der Erziehungskunst: In der neunten Woche könne der Maulkorb das erste Mal behutsam aufgesetzt werden, aber nur für maximal dreißig Sekunden!
Claudia umarmt in der Dämmerung Mülltonnen, damit sie ihrem Bautz nicht mehr so unheimlich sind! Auf Empfehlung einer Tierkommunikatorin soll Nicole ihrer tauben Hündin Sheila „Der kleine Prinz“ vorlesen, damit diese tiefenentspannt die Begleithundeprüfung absolvieren kann.
Marian möge bitte im Gewächshaus bei siebenunddreißig Grad trainieren, dann gebe der Hund schneller auf. Außerdem, so der holländische Krause weiter, gelte es zu beachten, dass ein handrückenleckender Hund dominant, ein handflächenleckender hingegen submissiv sei.
Susanne weigert sich heute noch, in einer Sprudelflasche Eigenurin mitzuführen, um über die Markierungen ihres Rüden zu pinkeln. Sie verprügelt auch nicht vor den Augen des Hundes das gebuddelte Loch mit der Leine und schimpft „Pfui ist das!“ Kein Wunder, dass bei ihr nichts klappt. 
Chris soll mit einer zusammengerollten Zeitung das Stuhlbein vermöbeln, das sein Welpe angeknabbert hat. Vom selben Krause stammt der Tipp, die Ohren der anderen Hunde mit Senf einzuschmieren, wenn der eigene Hund sich gerne in deren Ohren verbeisst. 
Jeannine wird geraten, immer laut lachend und trällernd an anderen Hunden vorbeizuschlendern, damit der eigene Hund sich nicht verspannt. Nadjas Nachbarin stellt ihren Welpen in den Einkaufswagen und kariolt damit durch den Supermarkt, um ihn artgerecht an die Geräusche und die Leute zu gewöhnen. Sylvias Krause regt an, die Angst ihres Hundes vor Gewitter gemeinsam mit einer Flasche Bier auf der Parkbank auszusitzen. 
Weil Zerren traumatisiert, kniet Yvonne im Wald bei strömenden Regen zwei Stunden lang vor ihrem Hund und hält sanft und bewegungslos den Ball fest, den der Hund in der Schnauze hat und nicht mehr hergeben will. Daniela erhält den  Ratschlag, täglich Dominanz zu zeigen und vor jeder Mahlzeit zwei Brocken aus dem Hundenapf hinunterzuschlingen sowie alphamäßig vor der Haustür zu scharren. 
Anett galoppiert kreischend und mit einem Würstchen wedelnd nach links, wenn ihr Beagle nach rechts läuft. An ihrem teuren, bereits bezahlten Gruppenunterricht kann sie leider nur aus einer Entfernung von neunhundert Metern teilnehmen, weil der Krause sie immer in die Gegenrichtung schickt, wenn es ihren Hund zur Gruppe hinzieht. „Ein Beagle lässt sich nicht erziehen“, erklärt er. „Man kann schon froh sein, wenn ein Hund dieser Art nicht die Koffer packt und geht."
Anja sucht vier Stunden lang ihren Hund in der Pampa, nachdem Krause eine Klapperdose nach ihm geschmissen hat. Marikas Hund darf die Rehe nur ansehen, brennt aber trotzdem durch und muss auf jeden Fall gelobt werden, wenn er wiederkommt. Um ihren Hund vom Kotfressen abzuhalten, soll Dagmar Harzer Roller verfüttern und jeden Morgen auf alle frischen Haufen im Viertel Tabasco spritzen. Angela spuckt als vertrauensbildende Maßnahme in die Hände und reibt ihrem Hund zur Begrüßung damit die Lefzen.
Evas Beagle darf kein Lederhalsband tragen, weil ein Beagle ein Jagdhund und ein Lederhalsband ein totes Tier ist. Heike soll ihren unerziehbaren Terrier vor dem Training fünf Minuten am Garderobenhaken aufhängen, alles andere beeindrucke einen Terrier wenig.
Lisa legt an jedem Bordstein eine Vollbremsung hin und johlt erschrocken Huch!, damit ihr Hund zukünftig an Straßen von selber stoppt. Sabina wirft sich vor Schmerzen winselnd auf die Küchenfliesen, damit ihr Welpe aufhört, mit seinen Milchzähnen an ihren Händen zu knabbern.
Mustafas Krause lässt seine Kundschaft im Wald den Hund bürsten. Er nennt das Einzeltraining zum Bindungsaufbau. Neunzig Minuten kosten stattliche vierundfünfzig Euro.
„Liebe Gemeinde“, sage ich. „Erheben wir unser Glas und trinken auf die Hundeerziehung und auf die Webseite Bunter Hund. Da bekommen Hunde das Brustgeschirr nach farbtherapeutischen Gesichtspunkten verabreicht. Die passende Farbe trägt zum Wohlbefinden bei, die unpassende bringt ihn aus dem Gleichgewicht. Von der Farbe Rot ist streng abzuraten. Zum Wohl!“
„Gib dem Mann mal einen Schnaps“, sagt Juppi zu Walter. „Der hyperventiliert ja gleich.“
„Ich brauche auch einen“, sagt Ralf. „Rotes Mützchen, gelber Schlauch, grüne Ampel, blauer Hund. Die haben sie doch nicht mehr alle.“
„Erinnert ihr euch noch an letztes Jahr?“, fragt Peter. „Die Brunellomethode? Orale Rotweingaben für Hundeführer?“
„Je besoffener das Herrchen, desto entspannter der Hund“, sagt Juppi. 
„Blauer Halter statt blauem Hund“, sagt Walter.
„Lasst uns das ausbauen“, sagt Peter. „Wir machen uns mit einer Hundeschule selbständig.“
„Therapiekonzept Blauer Halter.“
„Hervorragende Idee.“ 
„Auf uns Therapeuten!“
„Auf uns Therapeuten!!“
„Was nehmen wir pro Stunde?“
„Minimum zwohundert plus Steuer.“
„Moment, ich gebe euch meine Kontonummer.“
„Was therapieren wir eigentlich?“
„Ist das wichtig?“







© Michael Frey Dodillet | Die Krawallmaustagebücher 2012

Kommentare:

  1. Hey, in dem ganzen Krausemüll habe ich zumindest einen Tipp gefunden an dem nach meiner Erfahrung was dran ist (wenn auch in etwas anderer Hinsicht als hier geschrieben).
    Es ist (Tätä!) den Hund beim Sex zugucken zu lassen! Klingt ein wenig irre funktioniert aber in gewisser Hinsicht. Zumindest mein letzter Hund hat aus dem Fakt, das ich mit einer Frau vor ihren Augen Sex hatte IMMER den Schluss gezogen, daß sie auf Befehle dieser Frau ab sofort (!)gehorchen muss. Nach Trennung und Beendigung der Beziehung wurde ihr dieser Status von Hundi natürlich wieder entzogen ;-) Keine Ahnung ob das was mit der im Text erwähnten Theorie zu tun hat. Das Verhalten meine Hündin war mir schon lange bevor ich von oben genannter Theorie hörte aufgefallen, voraussagbar wie ein Uhrwerk! Irgendeinen Schluss hat das Hündchen gezogen - aus welchen Gründen auch immer - und zwar einen ziemlich schlauen....

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    1. Ich wüsste jetzt zu gern, was die Frauen mit dir gemacht haben, dass dein Hund so beeindruckt von ihnen war ;-)

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  2. Wo kann ich mich anmelden, und was gibt es zu trinken?

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  3. Wie klasse, tränenausdenaugenwischvorlachen....schlimm ist daran nur, dass es das alles wirklich gibt!! Seit ich den Krauses abeschworen habe, hören meine Hunde, na ja, fast immer!

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  4. Hey, dass ist ja noch viel, viel cooler als im "Danke-Dings-Bums" erwähnt zu werden :-)))))

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  5. So im ganzen betrachtet wirkt es noch viel viel schlimmer. *tränenausdenaugenwischt*

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  6. Ivo Locus - Besitzerin25. Februar 2012 um 21:57

    Das klingt so unwirklich. Warum hab ich sowas noch nicht erleben dürfen xDD
    (ich kann jetzt nicht wirklich glauben, dass die Hundebsitzer in Berlin vernünftiger wären)

    Obwohl, mir wurde auch schon ernsthaft erzählt, dass der Hund immer aufgeweckt wird, wenn er zu lebhaft träumt, weil das schlecht für die Entwicklung sei. Und, dass das bei Kindern ja genauso sei ö.ö

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  7. Juhuuu ...klingt ja wie der esoterische Wahnsinn. Aber gehen bei euch nur die Mädels in die Hundeschule ?? Sind die einfach Krausegurugläubiger und die Jungs gründen stattdessen
    noch ne Hundeschule...

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  8. Was die Krauses als neu und modern verhoekern, hat einen furchtbar langen Bart. Geklaut isses oft auch. Naemlich von einem Herrn William Koehler, der seine Methoden in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelte. So zum Beispiel den Rat das vom Hund erlegte Huhn an dessen Halsband zu binden und dort verwesen zu lassen. Die Methoden des Herrn sind immer noch am Leben und werden gegen gut Geld verhoekert. Dass es bei solchen Methoden vorkommt, dass ein Hund nicht ueberlebt wird verschwiegen und kommt selten in den Medien. Hunde, die ueberleben aber dauerhaft verkorkst sind, landen in Tierheimen, wenn sie Glueck haben. So wirklich witzig isses nicht. Auch wenn manche Empfehlung noch relativ harmlos sein mag.

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  9. HAHAHAHA herrlich das mal alles so Geballt zu lesen. Man schämt sich selbst auch ein bissel, aber was einen Hundebesitzer nicht umbringt und so, gelle ;)

    die Schlauch-Leute Ksssten übrigens nicht, sondern tzzzz´ten
    - wäre nen RIIIIIIESEN Unterschied sagte man uns mal :D

    liebe Grüße von der krausegeplagten Krawallfront

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  10. MEIN Hund würde sich wahnsinnig über ein verwesendes Huhn am Halsband freuen...

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  11. Bei meinem Hund hätte das Huhn gar keine Chance zu verwesen. Das wäre spätestens nach 30 Minuten vom Erdboden verschluckt.

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  12. Ich kann echt nicht glauben das es Menschen gibt, die für einen solchen Schwachsinn auch noch Geld bezahlen. Ich habe selten so gelacht wie eben beim Lesen dieses Artikels. Allerdings ist die Tatsache, dass es solche Krauses gibt ziemlich übel und das Senden von diversen Hunde-Profi-Sendungen begünstigt offensichtlich noch den Wunsch bei einigen Menschen sich zu einem solchen ausbilden zu lassen. Früher sagte man bei uns "wer nichts wird wird Wirt", jetzt kann man das Wort "Wirt" durch "Hundetrainer" ersetzen. Vor allem traf man den ein oder anderen auf diversen Hundewiesen wo regelrecht Akquiese betrieben wurde und den Besitzern durch gezielte Suggestion Probleme eingeredet wurden, welche sie gar nicht hatten. Denn ganz ehrlich: kein Lebewesen ist perfekt und wenn man will kann man immer ein Haar in der Suppe finden.

    Ich für meinen Teil geben meinem Hund immer zu verstehen das sie 20 Jahren lang Zeit hat alles zu lernen und das sie einfach nicht perfekt sein muss, denn ich liebe sie so wie sie ist. Sie ist ein Mitglied meiner Familie ohne großartige Aufgaben, liegt mit auf der Couch und schläft mit im Bett wenn sie will, bekommt vom Tisch hin und wieder ein Leckerchen und trotzdem kommt sie wenn ich sie rufe. Seit wir auf´s Land gezogen sind beschwert sich keiner mehr darüber, dass mein Vierbeiner hin und wieder bellt, denn hier ist das normal.

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  13. Hat hier grade vielleicht ein bisschen Überlänge (wie auch schon die Herrchenjahre) - ist aber trotzdem herrrrrrrlichhhhhh! Freue mich auf den 2. Band, in dem ich doch bestimmt den ultimativen Tipp finde wie ich einem Husky beibringe das Fahrrad nicht zu ziehen :-)

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    1. Schaff Dir keinen Schlittenhund an.Die sind zum ziehen gezüchtet worden.
      Ansonsten gutes Kommandotraining und den Geschwindigkeitsrausch genießen!

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  14. Herrlich!!!
    Überlege gerade, ob ich nicht auch ein Buch schreiben soll: "Frauchenjahre"

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  15. Habe mal wieder sehr laut lachen müssen...genau wie beim ersten Buch! Mein Mann und ich haben drei Kinder und drei Hunde (einen Labrador und zwei Möpse!!!) und stellen immer wieder fest, dass wir damit so ganz und gar nicht in der Norm liegen!!! Die Blicke anderer Leute sagen alles. Dabei sind Kinder und Hunde sauber (naja, wenn keine Matschpfützen in der Nähe sind...oder Mauselöcher inspiziert werden müssen...), gebürstet und in einem guten Ernährungszustand! Die Kinder gehen regelmäßig zur Schule und schreiben gute Noten, die Hunde auch! Wir haben hier einen tollen Krause (jahaaaa, das gibt es!!!)und trotzdem gibt es Situationen sowohl bei den Kindern, als auch bei den Hunden, wo man in einem von den Hunden liebevoll gebuddelten Krater verschwinden möchte und so tut, als wenn man diese Individuen gar nicht kennt... Natürlch finde ich Erziehung sehr wichtig, aber ich finde auch, dass sowohl auf Kinder, als auch auf Hunde von Seiten vieler Mitmenschen immer schlimmer reagiert wird. Wenn unser Golden Retriever Rüde Chivas vor 20 Jahren freudig wedelnd auf Fremde zugelaufen ist, hat das Niemanden gestört, im Gegenteil, oft wurde er noch rangelockt und ausgiebig gestreichelt. Würden wir das heute unseren Hunden erlauben, würde schon von weitem geschrien werden, man solle doch die Hunde anleinen. Die Kinder am besten auch gleich mit!

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  16. "Heike soll ihren unerziehbaren Terrier vor dem Training fünf Minuten am Garderobenhaken aufhängen, alles andere beeindrucke einen Terrier wenig."

    Das ist doch hoffentlich ein Scherz????

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  17. Ich schlaich mich hier mal ganz leise an und falls Ihre Finger nicht an der Schreibmaschine festgewachsen sind, wollt ich nur mal darauf hinweisen, dass ich den Frühling bestellt habe und Sie auch mal ein wenig raus in die Natur sollten. Das Hirn lüften. Hilft immer und gibt Enerchie !

    Viel Erfolg wünscht
    Eve

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  18. Wei-hel wenn ich den ganzen Tag am Schreibtisch sitze, dann muss ich immer mein Hirn lüften. Falls Ihres bereits frühlingsfrisch riecht, dann umso besser, Herr Krawallmäuserich.

    Falls Sie auch noch einen frühlingshaften Schpaziergang unternehmen möchten, so gönnen Sie sich neben der Blutworscht auch ein Stückchen Kuchen nebst Picknick.

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  19. oooh ne menno,ich schmeiss mich weg. Mein Zwergfell reisst gleich.

    Das mit dem Sex vor dem Hund funktioniert ???

    Ich kann nicht mehr ,ehrlich. Weltbest Comedy für Hundehalter ,und alle die sich mal herlich wundern wollen was alles so bezahlt wird!
    Danke !

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  20. Ist mein Krause der einzige dessen Tipps funktionieren? Naja liegt vielleicht daran das es keine Hundeschule sondern eine Hundeführerschule ist...

    Das mit dem Sex vorm Hund ist Quatsch... meine beiden sind daran weniger interessiert, hören nach dem zugucken genauso gut/schlecht wie vorher...

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  21. Ach nee... Den Teil hab ich erst gestern im Buch gelesen! :o) (Heimlich unter der Bettdecke ;o) Bin erst 13.)

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Krawallkommentare sind verboten. Es sei denn,
sie kommen von euren Hunden. :o)