Montag, 18. Januar 2010

Laberbacken-Charts.




Die Hunde können nichts dafür. Es sind die Besitzer! Im folgenden die Top Ten der bescheuertesten Statements, die mir in letzter Zeit im Wald und auf der Wiese entgegenschallten.


10
„Mein Robert merkt sofort, wenn ihm ein aggressiver Hund gegenüber steht. Dann reagiert er immer so wild.“
Dame mit ausrastendem Labbi zu mir und Luna, die in 40 Meter Entfernung mucksmäuschenstill neben mir sitzt.

Donnerstag, 7. Januar 2010

Rumrüpeln bei 20 Grad minus.



30 Grad im Schatten haben, wie im Sommer 2009 bewiesen, kaum dämpfenden Einfluss auf das Temperament meines Hundes. Sieht es am unteren Ende der Quecksilbersäule besser aus?


Ergebnis des 14-tägigen Feldversuchs im Wallis: Nö. Nicht die Bohne! 


Dabei waren die Rahmenbedingungen ganz ausgezeichnet. Höhenlagen zwischen 1.500 (Saas Grund) und 3.500 Metern (Allalin Gletscher) mit jeder Menge dünner Luft. Sturmböen um die 80 Stundenkilometer. Temperaturen zwischen minus 15 und 20 Grad, die als minus 25 gefühlt werden durften. Schneehöhen bis 1 Meter 73, die einen kompletten Wuff samt steil aufgerichteter Alarmrute verschwinden lassen konnten. Nicht zu vergessen jahrtausendealte Gletscher mit tiefen Rissen und Spalten, in denen Tote liegen und als Warnung dienen: „Siehst Du, Lunchen, so kann es gehen, wenn man sich auf dem Gletscher daneben benimmt.“


Freitag, 18. Dezember 2009

Wir sind kurz im Schnee.





Die Krawallmaus hat beschlossen, über die Feiertage den Schweizern auf die Nerven zu gehen. Frohe Weihnachten euch allen! Wir melden uns, wenn wir zurück sind.











Falls sie uns wieder einreisen lassen.






© Michael Frey Dodillet | Die Krawallmaustagebücher 2009

Dienstag, 15. Dezember 2009

Prickel-Pit und Dutt-Monster.



Doch. Es gibt Bücher, die sind lesenswert, obwohl kein einziger Hund darin vorkommt. Wer ein Geschenk sucht für Freunde, die in den 60ern klein waren, sollte zu den Kirschkernspuckern greifen.

Damals war die Markenwelt noch in Ordnung. Da waren Regalflächen noch nicht optimiert, so dass sogar dreieckige Trinktüten wie Orangen-Sunkist Platz fanden. Die konnte man kaufen, austrinken, aufpusten und mit einem Knall zertreten. Vorzugsweise im Freibad. Man trug dazu Bermudas und fror wie ein Schneider, weil einem grundsätzlich nasse Hosenbeine um die Knie schlugen.

Samstag, 12. Dezember 2009

Entwarnung!




Es war nur ein Versehen. Nach unserem heutigen Training dürfen wir in den Riot Mouse Diaries notieren: Luna mobbt Mädels so virtuos wie eh und je. Nase kraus, Zähne raus, aus die Maus.


Ich atme auf.




© Michael Frey Dodillet | Die Krawallmaustagebücher 2009

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Hilfe! Sie benimmt sich!




In dieser Woche verzeichnen wir nur gute Begegnungen. Luna zeigt vorbildliches soziales Verhalten. Hoffentlich geht dieser unerträglich brave Zustand ganz schnell vorbei.


Ich wäre sonst ruiniert. 





© Michael Frey Dodillet | Die Krawallmaustagebücher 2009

Dienstag, 1. Dezember 2009

Fröhliche Weihnachten.



Nein, ich bin meiner Zeit ausnahmsweise nicht voraus, sondern weise auf einen Film gleichen Namens hin, der am Nikolaustag gesendet wird und auf keinen Fall verpasst werden sollte.


Es gibt einen unbekannten Roman mit dem Titel In God we trust, all others pay cash von Jean Shepherd. Daraus hat ein unbekannter Bob Clarke 1983 einen unbekannten Film mit unbekannten Schauspielern gemacht. 

Montag, 23. November 2009

Pitbull 12 Punkt schmalmager.



Luna kann das alte Krawallmaus-Layout nicht mehr sehen. „Aquarell auf Leinwand,“ mault sie, „weichgespülter Kunstkram. Und außerdem sind zu wenig Essensbilder drin.“
Die anderen Argumente wögen ebenfalls schwer, meint sie, und im Übrigen fänden ihre Freunde Buddy und Luca auch, es sähe beknackt aus. 

Samstag, 14. November 2009

Ammenmärchen mit Sockenschuss.


Die Welt ist gerecht. Wenn man Tag für Tag seinen Nächsten vors Schienbein tritt, tut irgendwann die Pfote weh. Man muss alberne rosa Socken tragen und outdoor einen Neoprenschuh.

Luna sehe bekloppt aus, sagen die Kinder und haben damit nicht unrecht. Wie Madame sich die Kralle an der linken Pfote gespalten hat, wird auf ewig ein Geheimnis bleiben. 

Donnerstag, 5. November 2009

Hundehaufen rascheln nicht.



Durch bunte Laubhaufen am Wegrand zu schlendern und mit jedem Schritt Blätter aufzuwirbeln, gehört auch im gesetzteren Alter zu den Freuden des Herbstes.

Es sei denn, einer hat da frisch reingekackt. Sollte man dem Wuff deswegen den Hals umdrehen? Oder seinem Besitzer? Ich meine, ja!