Donnerstag, 8. Januar 2009

Schnee. Ball. Schlacht.



Seit Tagen -10° C und 20 Zentimeter Schnee, der nachmittags um vier noch so trocken knirscht wie morgens um halb acht. Ein Traumwetter für dicke Köpfe, 2-beinige und 4-beinige.

Jeder Spaziergang bläst einem die Hirnwindungen durch und frei. Spontane Besuche im Garten, egal mit welchem Familienmitglied, arten in Schneeballschlachten aus. Und – das vermutet man bei so einem blitzsauberen, persilweißen Wetter eigentlich gar nicht – die finstersten Charakterzüge kommen zum Vorschein.

Zum Beispiel, seinem bällchenverrückten Wuff einen Schneeball ins Schneefeld zu werfen, der sich nach dem Aufprall sofort wieder in seine Moleküle zerlegt, und sich diebisch zu freuen, wenn die Trine sucht und sucht und immer doofer aus der Wäsche guckt.

Na und? Die hat mich doch auch geärgert!


Sich in sechzehn Tage altem totem Eichhörnchen zu wälzen
ist ein unschlagbarer Genuss. Schnee ist aber auch okay.




© Michael Frey Dodillet | Die Krawallmaustagebücher 2009

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