Freitag, 3. Juli 2009
Sonntag, 28. Juni 2009
Sexy Hexy.
Tabuloser, heftiger, lauter Sex, an was anderes denken die Herrschaften nicht. Für die Damschaften gilt gleiches. Zur Zeit ist Luna das fünfte Mal in ihrem Leben läufig. Es wird von Mal zu Mal derber.
Freitag, 19. Juni 2009
Hundemarke.
Wir bitten, den geneigten Blick mal eben auf unser Logo zu richten und am Heck das kleine ® zu begrüßen. Dankeschön. Die Krawallmaus ist seit heute eine eingetragene Marke.
Es kann nur eine geben. Deshalb haben wir die Wortmarke Krawallmaus beim Deutschen Marken- und Patentamt in München registrieren und schützen lassen. Plötzlich auf uns niederprasselnden Reichtum nehmen wir billigend in Kauf.
Dienstag, 16. Juni 2009
Die hohe Kunst des Platzens.
Kumpels toben im Bach. Luna bleibt im Platz. Obwohl die Hummeln im Hintern rotieren! Diese Hündin ist ein Wunder, ein Hammer, ein Lottosechser, eine ganz tolle Wurst.
Alles wird gut.
© Michael Frey Dodillet | Die Krawallmaustagebücher 2009
Samstag, 6. Juni 2009
Heute mal was für die Birne.
Ein Kong sieht aus wie ein kopfloses Michelin-Männchen, ist innen hohl und wenn man ihn voller Leberwurst stopft, gibt die Krawallmaus dreißig Minuten Ruhe. Mindestens.
Warum das Ding Kong heißt? Ist mir ein Rätsel. Im Gegensatz zu dem King gleichen Namens ist der Kong nämlich unzerstörbar. Er darf von Wolkenkratzern fallen, von Flugzeugen beschossen und von Hunden gebissen werden. Macht alles nichts. Um ganz sicher zu gehen, haben wir den Kong Extreme erworben, einen knüppelharten Naturkautschuk-Klops in Schnauzengröße XXL.
Freitag, 29. Mai 2009
Zutrauliche Fliegen.
Die toskanische Fliege ist eine besondere. Sie lebt nach dem Motto „Ich kitzel dich nicht, dafür haust du mich nicht platt“. Darüber kann man reden, finde ich.
Diese Fliege beherrscht sogar den Trunk. Sie krabbelt und klettert geschmeidig am Glase, fällt aber nicht rein. Dass sie auf diese Weise am Wein teilhaben möchte, geht beim Rosso in Ordnung, beim Brunello aber entschieden zu weit.
Mittwoch, 20. Mai 2009
Krawallbrüder.
Sie sind klein. Sie sind mutig. Sie sind unsichtbar. Sie kommen zu den unmöglichsten Zeiten an den unmöglichsten Stellen zum Vorschein und blasen zur Attacke.
Ich rede von toskanischen Katern. Von Katern auf Bäumen und Dächern, in Toreinfahrten, Ruinen und Remisen, hinter Ecken, Büschen, Autoreifen, Mülltonnen, unter Holzstapeln und obendrauf, vor Kirchen und Klostern, in engsten Durch- und Wandelgängen.
Samstag, 9. Mai 2009
Acht Tage ohne Mac.
Kommende Woche weilen Krawallmaus und Halter in der Toscana, um Wein und Wildschwein zu verkosten. Der Blog ruht. Wir schreiben maximal Ansichtskarten.
Aber die liest ja eh keine Sau.
© Michael Frey Dodillet | Die Krawallmaustagebücher 2009
Freitag, 8. Mai 2009
Letzte Worte.
Und ich sag noch: Mach die Hundeleine nicht an den Fahrradlenker. Und was macht er? Die Hundeleine an den Fahrradlenker. Und was ist jetzt? Beule.
Normalerweise geht das ja gut. Grenzwertig wird es erst, wenn das Handy klingelt, ich einhändig radelnd nach dem Gerät in der Tasche krame, von rechts ein schwarzer Kater kreuzt und die Krawallmaus ansatzlos Gas gibt, um mich auf 30 Stundenkilometer zu beschleunigen.
Freitag, 1. Mai 2009
Brunello e Cinghiale.
In acht Tagen ist es wieder so weit. Vier Herren zeigen der Wirtschaftskrise gepflegt den Mittelfinger und rauschen für eine Woche in die Toscana. Hund rauscht mit.
Man kratzt zusammen, was die Bank noch hergibt. Üppig ist das nicht. Aber der Gegenwert kann sich sehen lassen.
Kleine Auflistung der unbezahlbaren Ereignisse:
• Du kannst dich auf die Gartenliege hauen und ohne den Kopf zu heben in das tiefnebelige Orcia-Tal sehen.
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