Dienstag, 25. August 2009

Dieser Blog wiegt nur 1.360 Gramm.


Nach etwas über einem Jahr Krawallmaus ist es an der Zeit, meinem fliegengewichtigen Mistreiter zu danken, der mir das Bloggen einfach und damit erst möglich macht.

Liebes MacBook Air, deine Beanspruchung ist hoch. Überallhin mitgeschleift zu werden ist nicht jedermanns Sache. Von Hundenasen angesabbert zu werden auch nicht. Dennoch verrichtest du seit 12 Monaten meckerfrei und dauerbetrieblich deine Dienste, wenn auch in Hitzezeiten mit hörbarem Lüfter. Ich hoffe, das geht noch ewig so.


Schon dein schwarz-weißer Großvater PowerBook 150 hat es lange mit mir ausgehalten. Er bricht erst 1996 nach vier Jahren Tag-und-Nacht-Arbeit zusammen. Dummerweise in der Woche vor der dicken Nissan Präsentation, wo ich im Akkord 75 Treatments für TV-Spots zu schreiben habe. Plötzlich funktioniert das N nicht mehr. Bei eier Audi- oder BMW-Kampage wäre das icht schlimm gewese, aber ausgerechet issa? Eie Katastrophe.


Opas Nachfolger protzt mit Farbe und hat deswegen ein c hinter seinem Namen. 1400c begleitet mich bis in den Dezember 1999. Dann lässt er sich eines Tages nicht mehr abschalten und wird durch einen G4 ersetzt, der sich bereits nach zwei Wochen nicht mehr einschalten lässt. 


Das passt zwar zusammen, ist aber nicht tragbar. Der Servicetechniker droht dem G4 Prügel an. Der lässt mit sich reden. Das ist der Beginn einer zehnjährigen, tadellosen Zusammenarbeit.


Bis ich dem Charme deiner schmalen Silhouette erliege. So flach und klein wie ein Schreibblock, 1.360 Gramm leicht, unendlich viele Möglichkeiten. Unter anderem die Chance, der Krawallmaus endlich ein Gesicht zu geben.


Danke.


Worüber wir dringend reden müssen: Wenn man bei Mitstreiter das erste t vergisst, steht blöder Quatsch da, den deine Rechtschreibprüfung jedoch klaglos durchgehen lässt.






© Michael Frey Dodillet | Die Krawallmaustagebücher 2009

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